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Von Skistockgehern und Feuerwehrmännern

Klack, klack macht es auf den Wanderwegen. Und nicht nur dort, auch auf wohlplanierten Forststraßen schrabbern die Teleskopwanderstöcke über den Kies. Letzes Wochenende auf dem Weg, besser der Straße zur Vilser Alm, gingen neun von zehn Ausflüglern am Stock. Aufgefallen ist das vor allem, weil neben mir ein Kindermund lief, und der nimmt es ja mit der Wahrheit bekanntlich sehr ernst. Erstmal wunderte sich mein Neffe, der im zarten Alter von fast vier die erste richtige Bergtour machte, über die vielen Wanderstöcke. Man muss dazu sagen, mein Neffe ist aus Berlin, er kannte die Berge bislang nur aus Büchern oder von Fotos. Naja, nachdem das mit den Skifahrern ohne Ski und Schnee dann geklärt war, tauchte vor uns eine weitere Bergspezies auf. “Guck mal, da sind Feuerwehrmänner”, begeisterte sich mein Neffe. Und tatächlich, kamen uns doch zwei komplett in rot gekleidete Wanderer entgegen. Für meinen Neffen ganz klar Feuerwehrmänner, dass diese in Echt oft gar kein Rot tragen sei mal dahingestellt. Er hat sich dann, für unsere auf Höflichkeit trainierten Erwachsenengemüter zum Glück, verkniffen die beiden Wanderer auf ihre Arbeit bei der Feuerwehr anzusprechen…

Die Vilser Alm ist übrigens eine nette kleine Forststraßenwanderung in der Vilser Gruppe (nördlich der Tannheimer Berge). Start ist am Steinbruch in Vils. Knapp 400 Hm legt man bis zur Alm zurück, unterwegs gibt es imposante Einblicke in eine kleine Klamm mit Wasserfall, fürs Canyoning leider etwas kurz. Die Alm selbst ist für Kinder ideal, es gibt einen Spielplatz und einige Tiere zum Streicheln. Weiterwandern kann man zum Füssener oder Vilser Jöchl mit entsprechenden Anschlussgipfeln. Über das Hundsarschjoch (beimVilser Kegel) ist auch eine Rundtour mit Start und Ziel in Vils möglich.

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