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Skitour im Sellrain: Roter Kogel

Durch das Schafalm-Becken zum Roten Kogel ©mhaaken

Der Rote Kogel (2832m) ist der Paradegipfel der Potsdamer Hütte, an Wochenenden ziehen Karawanen von Ski- und Schneeschuhtourengehern den gemächlichen Anstieg hinauf. Die meisten starten von der Potsdamer Hütte. Der Rote Kogel ist aber auch über die unterhalb des  Gasthauses Bergheim abzweigende Forststraße mit Wegverlauf über die Almindalm gut machbar.

Von der Potsdamer Hütte (2020m) geht es zunächst den “Hüttenhang hinauf”. Wo sich der Hang verflacht, hält man sich etwas rechts und wandert in welligem Gelände immer entlang der Ausläufer des Kastengrats. Ab dem Ansatz des Kastengrats wendet man sich nach links – hinein in das weitläufige Becken der Schafalm. Von hier sind der weitere Anstieg und der Rote Kogel am Ende des Talbodens bereits gut auszumachen. Ohne großen Höhengewinn wandert man bis zum Ende des Beckens, erst dort wird es etwas steiler. Der Anstieg zum Roten Kogel selbst führt – recht lawinensicher- über seinen Ostrücken. Bei unserer Tour am 22.3.10 konnten wir bis zum Gipfel mit Ski gehen.

Wir waren um zwanzig vor elf am Gipfel und starteten auch recht bald die Abfahrt. Am Kogel selbst und durch das Schafalm-Becken waren die Verhältnisse wie auf einer gut präparierten Piste. Das änderte sich schlagartig als wir wieder auf den “Zubringer” zur Potsdamer Hütte stießen – hier hatte die Sonne schon den ganzen Morgen kräftig den Schnee aufgeweicht. Ski”fahren” war nur noch mit großem Glück in der Spur möglich, daneben sind wir bis über die Knie eingesunken.

Vom Abzweig am Kastengrat-Ausläufer sind wir nicht zur Hütte, sondern zur Almindalm abgefahren. Der Weg dorthin zweigt an der Stelle ab, wo der Auftieg von der Potsdamer Hütte den Linksknick in das Schafalm-Becken macht. Diese Abfahrt sollte laut Tourenführer eine besonders schöne Genussabfahrt sein, uns hat sie gequält: Der Schnee war so weich, wie ich es noch nie erlebt habe: Wir sind ständig eingebrochen, unter uns sind die Schneebrücken über den Bach eingebrochen. Die Forststraße zum Bergheim sind wir in Zeitlupe hinuntergeschneckt. Ab dem Bergheim stand die Straße dann größtenteils unter Wasser, aber man konnte wieder einigermaßen zügig fahren – und zwar Wasserski.

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